Daniela Schönthal

Alumni-Mitglied


Wann hast du deine Ausbildung abgeschlossen?

1994 habe ich die AKP Ausbildung im Lindenhof abgeschlossen. 2011 besuchte ich nach zirka 6 ½ Jahren Unterbruch im Beruf den Wiedereinsteigerinnenkurs des SBK und bin seither wieder mit Freude in der Pflege tätig.

Wo arbeitest du aktuell?

Seit Dezember 2018 arbeite ich auf der Psychosomatik des Inselspitals.

Was sind deine Zukunftspläne?

Im Herbst startet das neue CAS Psychosomatik an der Berner Fachhochschule BFH. Dieses wurde zusammen mit unserer Klinik aufgebaut. Vier Personen aus unserem Team dürfen an dieser Premiere teilnehmen – ich freue mich sehr, dass auch ich teilnehmen darf und bin schon sehr gespannt.


Was motiviert dich bei der täglichen Arbeit in der Pflege? Nenne 3 Stichworte.


  • Nach wie vor empfinde ich meinen Beruf als Berufung.

  • Der ganzheitliche Ansatz der Psychosomatik.

  • Menschen mit chronischen Beschwerden begleiten auf dem Weg zu mehr Lebensqualität und Freiheit.

Was überzeugt dich am Alumni-Pflegenetzwerk?

Im Frühling 2019 habe ich das NDS Pflegeberatung HF im BZ Pflege abgeschlossen. Dies waren zwei äusserst interessante Jahre und ich schätzte den Austausch mit den Mitstudierenden enorm. Als wir unsere Absicht äusserten, ein Klassen-Netzwerk zu bilden, schlugen uns die Dozentinnen vor, dem Alumni-Netzwerk beizutreten. Viele von uns haben dies getan. Bisher existiert beides parallel. Es ist noch unklar, ob innerhalb des Alumni eine Gruppe für Pflegeberatung gegründet wird – es ist immer auch eine Zeitfrage. Bisher habe ich zweimal an einem Anlass teilgenommen. Die Vorträge waren spannend und praxisrelevant. Ich freute mich, alte Bekannte zu treffen und mich mit ihnen auszutauschen.

Magst du uns einen kleinen Einblick in dein Leben geben? Zum Beispiel über deine Freizeitbeschäftigung, hast du Familie oder wie findest du deine Work-Life-Balance?

Beim Start des NDS Pflegeberatung mussten wir uns für alle Module Ziele setzen. Ich verspürte den Impuls, dies gleichzeitig auch für mein Leben zu tun.

Irgendwann stellte ich fest, dass ich den schulischen Teil immer termingerecht „erledigt“ habe und der andere – eigentlich wesentlichere – Bereich, einfach liegen blieb. Diese Tendenz zeigt sich generell.


Aufgrund der Corona-Situation wurde das Zulassungsmodul «wissenschaftliches Arbeiten – reflektierte Praxis» an der BFH im März nicht durchgeführt. Das hat mich neu überlegen lassen und ich habe beschlossen, die Module mit grösseren Abständen zu planen und habe mich für einen zweijährigen Kurs im Bereich Glauben (man könnte ebenfalls sagen reflektierte Praxis …😀) angemeldet.


Generell erkenne ich immer mehr: Ich will das Leben nicht aufschieben. Diese Haltung fliesst ja dann auch wieder positiv in meine Arbeit zurück. Es ist ein wechselseitiges Bereichern.

0 Ansichten

Community powered by Berner Bildungszentrum Pflege

  • LinkedIn Social Icon
  • Facebook Social Icon
  • Instagram